Danke Bayern

Der Freistaat Bayern unterstützt mit einer Anschubfinanzierung von 400.000 Euro ein Projekt von Orienthelfer e.V. im Libanon. Das ist großartig. Und außergewöhnlich: ein kritischer Kabarettist und die CSU-geführte Regierung arbeiten vertrauensvoll zusammen. So geht das, wenn man ein gemeinsames Ziel hat, nämlich die humanitäre Hilfe vor Ort. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem bfz und MAPS. Danke für das Vertrauen. Mit dieser Unterstützung wird eine kleine Handwerkerschule eröffnet und betrieben, um Heranwachsenden eine Chance für die Zukunft zu geben. Es gibt Kindergärten und Schulen, aber viel zu wenig Bildungsmöglichkeiten für die 16- bis 25-jährigen Buben und Mädchen. Dabei soll genau diese Generation das Land wieder aufbauen. Mit dem Erlernen von praktischen Berufen. Wir versuchen das.

Kriege enden – Bildung bleibt

Wir sind stolz auf diese Zahl: 1.600 syrische Flüchtlingskinder besuchen Schulzentren im Libanon, die durch Orienthelfer e.V. finanziert werden. Sie werden unterrichtet von insgesamt 74 Lehrern. Sie alle haben die Hoffnung auf eine bessere und friedliche Zukunft. Ohne die vielen großen und kleinen Spenden, die speziell für unsere Bildungsprojekte eingingen, hätte diese Zahl nicht erreicht werden können. Trotzdem: 1.600 Kinder – das ist eine verschwindend geringe Anzahl im Vergleich zu den Millionen, die auf der Flucht sind. Orienthelfer e.V. wird mit Ihrer Unterstützung die Bildungsprojekte ausbauen und die bestehenden nachhaltig betreuen, damit auch das nächste Schuljahr gesichert ist. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Schule
Wir bedanken uns stellvertretend für sehr viele Spender bei der Stadtsparkasse München, der Stadt München, den LIONS SÜD, dem Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr, trend micro, AURELIUS Refugee Initiative e.V., und ganz vielen anderen.

Umzingelten Gebieten geholfen

Hunger als Waffe, so titelte schon 2013 die FAZ. Inzwischen sind in Syrien durch die unmenschliche Kriegführung des Aushungerns ungezählte Menschenleben ausgelöscht worden. Ernstzunehmende und vor allem folgenreiche Eingriffe der Internationalen Gemeinschaft gibt es nicht. Erst im Januar 2016 erreichten die Bilder von bis auf das Skelett ausgehungerten Kindern aus Madaya bei Damaskus die Weltöffentlichkeit. ORIENTHELFER e.V. hat in einem anderen umzingelten Gebiet, von denen es Dutzende in ganz Syrien gibt, ein Winterhilfsprojekt gestartet: die Lieferung von Holz zum Heizen. Es handelt sich um 60 Tonnen, ausgehändigt an 3.000 Familien. Bei den meisten Zivilisten, die das lebensrettende Brennmaterial erhielten, handelt es sich um Binnenflüchtlinge aus umkämpften Gebieten.IMG_6855

 

Wenigstens ein Aussetzen der Luftangriffe

FB Kinder

Weihnachten 2015: Orienthelfer e.V. hat zwei Anliegen am Ende dieses Jahres. Die Hoffnung und den Dank. Danke an tausende von Spendern. Sie haben uns Geld gespendet, Feuerwehrautos und -ausrüstung, Kuscheltiere, medizinisches Material und vieles mehr. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Solidarität nun auch im fünften Kriegsjahr. Die Mittelschule in Sfire beispielsweise konnte zu 100% aus Spenden renoviert werden und das Geld reichte noch für die Anschaffung eines Schulbusses und die Ausstattung mit einem Chemie- und Physiklabor. Das bedeutet: Bildung und Zukunft. Danke.

Zweitens haben wir die Hoffnung auf ein Aussetzen der Luftangriffe in diesen Weihnachtstagen. Wir vermissen die Appelle der Regierungen und der am Kampf Beteiligten. Nehmt Rücksicht auf die Zivilbevölkerung! Schafft Rettungsgassen und Schutzzonen! Über 95% der Menschen in Syrien sind NICHT am Kampf beteiligt. Und diese sind sich alle einig in einem einzigen Ruf: Warum?

FB Feuerwehr

Unter allen Beteiligen an den Orienthelfer-Projekten, unter allen unseren Helfern, in Deutschland und vor Ort, blitzt es immer wieder auf: Müdigkeit, Frust, Hoffnungslosigkeit. Das darf nicht sein! Wir dürfen nicht locker lassen! Die geflohenen oder umzingelten Menschen, die in Zelten und Kellern hausen müssen,  haben auch keine Chance nachzulassen. Helfen Sie uns weiterzumachen. Geben Sie nicht auf. Wir tun es auch nicht. NIE!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest 2015, Ihr Christian Springer

FB Feldküche

 

+++ Sensationell: 82 % für Sfire gedeckt +++

Das Schuljahr hat in der Mittelschule Sfire für über 500 Kinder begonnen. Keines der Kinder wird beim Aussteigen aus dem Bus mehr gefährdet oder verletzt. Denn Orienthelfer e.V. hat mit Hilfe von vielen Spendern den Bau renoviert. So wurde auch auf der Rückseite des Gebäudes eine Mauer niedergerissen für eine Haltestelle. Jetzt müssen die Kinder nicht mehr auf der Hauptverkehrsstrasse den Bus verlassen. Aber nicht nur das. Modernisierung heißt auch, dass die Schüler endlich mit moderner Technik (PC) vertraut werden und hygienische Verhältnisse herrschen. Übrigens: es gibt hier keinen Unterschied der Religionen, und Mädchen und Buben werden selbstverständlich gemeinsam unterrichtet. Das ist die Zukunft! Derzeit sind nun 82% der Ausgaben gedeckt. DANKE!

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SENSATIONELL! Nach unserem Spendenaufruf für die Mittelschule Sfire sind nun 82% der Kosten von 45.000 USDollar gedeckt. Und: JEDER Cent kommt an. ORIENTHELFER e.V. zieht hier 0 (in Worten NULL Prozent) an Verwaltungskosten ab. Danke all unseren Spendern, die hier leider nicht einzeln aufgeführt werden können.

+++ 17% sind bisher geschafft +++

Spendenaufruf für die Mittelschule in Sfire (siehe nächster Beitrag). Circa 45.000 USDollar werden benötigt, bisher sind dafür 17% eingegangen. Herzlichen Dank! Mit Ihrer Hilfe schafft Orienthelfer e.V. die 100%. Dann haben die Kinder wieder eine sichere und begehbare Schule.

+++ Spendenaufruf für Schulrenovierung +++

Die Mittelschule in Sfire im Libanon unterrichtet am Vormittag 208 libanesische Schüler und am Nachmittag 277 syrische. Das Dorf Sfire liegt in den Bergen des Libanon, knapp eine Stunde vom Meer entfernt. Im Sommer 2015 hat der Schuldirektor Mustafa Hassoun Orienthelfer e.V. um Hilfe gebeten. Die Schule sei baulich in einem desolaten Zustand und es gäbe keinerlei Computer und technische Mittel für den Unterricht. Orienthelfer e.V. hat Hilfe zugesagt. In zwei Wochen beginnt das neue Schuljahr – in der renovierten Schule von Sfire.

Die Kosten: ca. 45.000 US$.

Noch wird schwer gearbeitet. Hier die Vorher-Nachherbilder. Bitte helfen Sie mit!

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+++ Der Scheck ist da +++

Dieter Reiter, der Oberbürgermeister der Stadt München, der Orienthelfer e.V. seit der Gründung unterstützt, und der Sparkassen-Chef Ralf Fleischer überreichten einen Scheck über 122.000 € an Orienthelfer e.V. Dieses Geld werden wir für die Schulbildung von syrischen Flüchtlingskindern ausgeben. Denn Bildung ist die Chance auf eine bessere Zukunft. Und was zu oft vergessen wird: eine Schule für Flüchtlingskinder ist mehr als ABC und 1×1 lernen, die Schule ist eine neue Heimat, Sicherheit, Schutz und Familie.

FB Spende Stadtsparkasse u Stadt

 

 

+++ MÜLLFAHRZEUGE DRINGEND GESUCHT +++

Auch Müllabfuhr ist humanitäre Hilfe. Der Hilferuf eines libanesischen Bürgermeisters: “Our garbage collection increased from 4 tons per day to 9 tons.” Täglich fallen 9 Tonnen Müll in der libanesischen Ortschaft Karoun an, mehr als doppelt soviel wie vor dem Syrienkrieg. Von Karoun blickt man auf die syrische Grenze. In dem kleinen Ort leben unter 4.500 Libanesen bereits 5.200 syrische Flüchtlinge, in Zelten, Hinterhöfen, Kellern, Hühnerställen. Die Zahl der Flüchtlinge wächst ständig. Damit auch der Müll. Karoun ist ein Beispiel unter vielen.

Müllentsorgung und Krieg. Das sind für die meisten Menschen zwei sehr unterschiedliche Kapitel. Das Gegenteil ist aber richtig. In einem Krieg türmt sich der Müll meterhoch. Müll macht krank. So auch in Syrien und in vielen Flüchtlingscamps der Nachbarländer. In den Wohlstandsländern mit ständig funktionierender Müllentsorgung ist das Problem aus dem Blickwinkel verschwunden. Christian Springer: „Drei Flugstunden von hier entfernt türmt sich der Müll. Dann kommt der Sommer mit 45 Grad. Für die Orte mit syrischen Flüchtlingen geht es um lebenswichtige Hilfe.“ Orienthelfer e.V. hat 2013 bereits 5 Müllfahrzeuge an die zivile Stadtverwaltung von Aleppo übergeben. Seit dieser Zeit kommen die Anfragen von überall her: „Wir brauchen Müllfahrzeuge.“ Aber Müllfahrzeuge stehen nicht auf dem Plan der humanitären Hilfeleistungen. Der Müllmann als humanitärer Helfer? Doch gerade die Hygiene und die Entsorgung von Abfällen stehen an oberster Stelle in der gesamten  Krisenregion.

Helfen Sie mit! Wo sind die gebrauchten Müllfahrzeuge? Womöglich außer Dienst, aber im Syrienkrieg nützliche und notwendige humanitäre Helfer. ORIENTHELFER e.V. bringt sie dorthin, wo sie Menschen helfen. (BamS berichtete über unseren Konvoi nach Aleppo)

Bericht der BILD

 

 

 

 

 

 

+++ Feldküchen gegen Hunger +++

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hat an ORIENTHELFER e.V. vier Feldküchen (Gulaschkanonen) gespendet. Am 13.2.2015 wurden Christian Springer in Bielefeld die mobilen Küchen für syrische Flüchtlinge überreicht. Die Spenden stammen von den Johannitern aus Bielefeld, Brandenburg, Bremen und Niedersachsen. Damit können nun in Arsal, Akkar und Wadi Khaled im Norden des Libanon tausende von mittellosen Flüchtlingen mit kostenlosem Essen versorgt werden. Die Brandgefahr in den Camps verringert sich, da die Flüchtlinge nicht mehr im Zelt kochen müssen, gleichzeitig wird das Ungeziefer in den Unterkünften reduziert, da man keine Lebensmittel mehr lagern muß. Für den Unterhalt sorgt vor Ort Orienthelfer e.V. und seine Partner IHR Beirut und Mukhtar Ali Badawi aus Rame.

Der Dank von ORIENTHELFER e.V. geht an die Johanniter-Vorstände Herrn Wolf-Ingo Kunze, Frau Kirsten Hols, Herrn Gerald Donath, Herrn Albrecht Wrede und Frau Verena Götze aus der Presseabteilung. Für die Unterstützung aus der Politik bedanken wir uns bei dem Bundestagsabgeordneten Herrn Tobias Zech, Frau Lena Strothmann, MdB, Frau Christina Kampmann, MdB, Frau Regina Kopp-Herr, MdL, und Frau Anja Ritschel von der Stadt Bielefeld.

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