Kitabi wa Mu’allimi

Kinder wollen Lesen! Diese Woche startete das Projekt “Mein Buch – Mein Lehrer”.  An 27 verschiedenen Orten im Libanon werden nun 33.000 Bücher an Kinder verteilt. Die Bücher sind meist mehrsprachig und in drei Altersstufen geteilt.

Übergabe FB

Mit Puppentheateraufführungen und pädagogischer Begleitung durch die Lehrkräfte werden die Geschichten gelesen und erarbeitet. Die Kinder sind gierig auf die Bücher. Doch gerade in der Flüchtlingssituation steht das  Lesebedürfnis der Kinder meist unerfüllt weit hinten.

Klassenzimmer FB

Der Startschuß erfolgte in der Al Iman School in Saida, Südlibanon. Das Projekt ist ein Projekt des Goethe-Instituts in Kooperation mit Orienthelfer e.V. und der Unterstützung des Auswärtigen Amts Berlin. Danke an alle Spender, die dieses wichtige und bereits jetzt erfolgreiche Bildungsprojekt unterstützt haben. Lassen wir die Kinder nicht allein!

Handwerkerschule eröffnet

Am Montag, dem 30.Januar, war es soweit. In der libanesischen Stadt Bar Elias, wurde die Handwerkerschule eröffnet.
Band schneiden FB
Die bayerische Staatsministerin Dr. Beate Merk, der bfz-Leiter Martin Wahl und Orienthelfer-Gründer Christian Springer eröffneten das Projekt für junge syrische Flüchtlinge und libanesische Heranwachsende. Das Projekt “Bina” hat das Ziel, den jungen Menschen eine Berufsorientierung zu geben, und ihnen innerhalb von 18 Monaten Wissen und Können in speziellen technischen und gewerblichen Bereichen zu vermitteln, von Elektro bis hin zum Gaststättengewerbe. 10 Ausbilder reisten aus Deutschland an, um vor Ort Ausbilder zu trainieren. Die Auszubildenden erhalten dadurch eine qualifizierte Basis, um weiterzukommen, Jobs zu finden, und nach der Rückkehr in Syrien selbst auszubilden und am Wiederaufbau zu arbeiten.
Ausbildung FB
Der Freistaat Bayern unterstützt dieses Projekt mit 400.000 €. Zusammen mit vielen weiteren privaten Geldgebern konnte jetzt der Startschuß erfolgen. In der Perspektivlosigkeit der Flüchtlinge ist das Handwerkerhaus im Libanon mehr als eine Ausbildungsstätte – es ist die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Orienthelfer e.V. dankt allen Spendern, dem Freistaat Bayern, dem bfz, dem Partner M.A.P.S., den Unterstützern wie dem Bürgermeister und der Gemeinde Bar Elias, dem Ministry of Social Affairs Lebanon, der Deutschen Botschaft Beirut, der bayerischen Delegation um Dr. Beate Merk, Dr. Piazolo, Klaus Steiner, Staatsrätin Karolina Gernbauer, Dr. Stephan Waggershauser, Herrn Wiegand, Herrn Gloßner, Frau Schneider, Herrn Elstner, Frau Ücker.
Empfang Fähnchen FB

+++ Frieden in Syrien ? Es bleibt ein Wunsch +++

Sehr geehrte Unterstützer, liebe Spender, liebe Freunde,
im Namen unseres größer gewordenen Teams möchte ich mich für Ihre Hilfe im Jahr 2016 herzlichst bedanken.
Orienthelfer e.V. hat seit 2016 ein Büro in München und ein kleineres in Beirut/Libanon. Ein Highlight des Jahres war die erste Unterstützung, die offiziell aus staatlichen Händen floß: über 400.000 Euro vom Freistaat Bayern. Damit wird mit unserem Partner bfz ein Handwerkerhaus im Libanon aufgebaut. Nach Jordanien konnten wir im Sommer 60.000 Kuscheltiere bringen, in das viertgrößte Flüchtlingslager der Welt. Aber der Erfolg einer Hilfslieferung bedeutet immer nur eines: die Situation ist schlimmer geworden. Im Jahr 2011 startete ich mit Brotverteilung im Wadi Khaled, in Sichtweite von Homs und dem Krak de Chevalier. Was tun wir 2017? Brot verteilen an der gleichen Stelle – nachdem hunderte von Millionen in die Flüchtlingshilfe geflossen sind. Uns wurden gespendete Feuerwehrautos in und um Aleppo bombardiert und zerstört: Kriegsverbrechen. Unsere Teams konnten keine Neujahrs- und Weihnachtsgrüße schreiben. Warum? Sie haben Schuhe verteilt. Denn die Kinder müssen bei Minusgraden immer noch barfuß laufen – nach fünf Jahren im Flüchtlingscamp. Drei läppische Flugstunden von München entfernt. Wir haben fröhliche Stunden erlebt, wir waren deprimiert, ich konnte erneut den sehr gesprächsbereiten deutschen Entwicklungshilfeminister bei einer Delegationsreise begleiten und wurde gehört, wir stießen an viele Grenzen und haben andere Türen geöffnet. Ein Dank gilt der Deutschen Botschaft in Beirut, und den vielen vor Ort, dem Libanon, auch den Medien, und tausenden Anderen. Ungenannt, aber nie vergessen. Wir machen weiter, keine Frage. Aber wir sind ohne Ihre Unterstützung nichts. Das Schönste ist: Ihr Vertrauen in uns. Vielen Dank dafür. Wir werden nicht lockerlassen. Herzlichst, Ihr Christian Springerschuhverteilung-2016-17

+++ Wichtige Adressänderung +++

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde und Spender,
beachten Sie bitte ab sofort die neue Adresse:
Orienthelfer e.V.
Neumarkter Strasse 80
81673 München

Für Kuscheltiere:
Die Abgabestelle in Fürstenfeldbruck/Aich ist aufgelöst.

+++ Tour de Orienthelfer +++

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38.000 € – und die Spendensumme erhöht sich immer weiter. Am 30.Mai fuhren sie mit dem Rennrad los: vom Münchner Marienplatz nach Granada in Andalusien. Um ein Zeichen zu setzen für Toleranz und Menschlichkeit. Björn, Carolyn, Essam, Jochen, Khaled und Majd, drei flohen aus dem Krieg in Syrien, drei arbeiten für den Flughafen München und betrachten Weltoffenheit als ihr Tagesgeschäft. 11 Tage, 2.300 Km, 20.000 Höhenmeter, sechs Länder. Die Spenden gehen an Orienthelfer e.V. Unterstützt werden sie unter der Schirmherrschaft des Münchner OBs Dieter Reiter von der Flughafen München GmbH und dem Deutsch-Syrischen Verein München. Danke an alle für diese herausragende Idee! Inzwischen ist das Team, dessen Reise man über Facebook verfolgen konnte, wieder heil nach München zurückgekehrt. Gott sei Dank.

Danke Bayern

Der Freistaat Bayern unterstützt mit einer Anschubfinanzierung von 400.000 Euro ein Projekt von Orienthelfer e.V. im Libanon. Das ist großartig. Und außergewöhnlich: ein kritischer Kabarettist und die CSU-geführte Regierung arbeiten vertrauensvoll zusammen. So geht das, wenn man ein gemeinsames Ziel hat, nämlich die humanitäre Hilfe vor Ort. Das Projekt entsteht in Zusammenarbeit mit dem bfz und MAPS. Danke für das Vertrauen. Mit dieser Unterstützung wird eine kleine Handwerkerschule eröffnet und betrieben, um Heranwachsenden eine Chance für die Zukunft zu geben. Es gibt Kindergärten und Schulen, aber viel zu wenig Bildungsmöglichkeiten für die 16- bis 25-jährigen Buben und Mädchen. Dabei soll genau diese Generation das Land wieder aufbauen. Mit dem Erlernen von praktischen Berufen. Wir versuchen das.

Kriege enden – Bildung bleibt

Wir sind stolz auf diese Zahl: 1.600 syrische Flüchtlingskinder besuchen Schulzentren im Libanon, die durch Orienthelfer e.V. finanziert werden. Sie werden unterrichtet von insgesamt 74 Lehrern. Sie alle haben die Hoffnung auf eine bessere und friedliche Zukunft. Ohne die vielen großen und kleinen Spenden, die speziell für unsere Bildungsprojekte eingingen, hätte diese Zahl nicht erreicht werden können. Trotzdem: 1.600 Kinder – das ist eine verschwindend geringe Anzahl im Vergleich zu den Millionen, die auf der Flucht sind. Orienthelfer e.V. wird mit Ihrer Unterstützung die Bildungsprojekte ausbauen und die bestehenden nachhaltig betreuen, damit auch das nächste Schuljahr gesichert ist. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Schule
Wir bedanken uns stellvertretend für sehr viele Spender bei der Stadtsparkasse München, der Stadt München, den LIONS SÜD, dem Johannes-Nepomuk-Gymnasium Rohr, trend micro, AURELIUS Refugee Initiative e.V., und ganz vielen anderen.

Umzingelten Gebieten geholfen

Hunger als Waffe, so titelte schon 2013 die FAZ. Inzwischen sind in Syrien durch die unmenschliche Kriegführung des Aushungerns ungezählte Menschenleben ausgelöscht worden. Ernstzunehmende und vor allem folgenreiche Eingriffe der Internationalen Gemeinschaft gibt es nicht. Erst im Januar 2016 erreichten die Bilder von bis auf das Skelett ausgehungerten Kindern aus Madaya bei Damaskus die Weltöffentlichkeit. ORIENTHELFER e.V. hat in einem anderen umzingelten Gebiet, von denen es Dutzende in ganz Syrien gibt, ein Winterhilfsprojekt gestartet: die Lieferung von Holz zum Heizen. Es handelt sich um 60 Tonnen, ausgehändigt an 3.000 Familien. Bei den meisten Zivilisten, die das lebensrettende Brennmaterial erhielten, handelt es sich um Binnenflüchtlinge aus umkämpften Gebieten.IMG_6855

 

Wenigstens ein Aussetzen der Luftangriffe

FB Kinder

Weihnachten 2015: Orienthelfer e.V. hat zwei Anliegen am Ende dieses Jahres. Die Hoffnung und den Dank. Danke an tausende von Spendern. Sie haben uns Geld gespendet, Feuerwehrautos und -ausrüstung, Kuscheltiere, medizinisches Material und vieles mehr. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Solidarität nun auch im fünften Kriegsjahr. Die Mittelschule in Sfire beispielsweise konnte zu 100% aus Spenden renoviert werden und das Geld reichte noch für die Anschaffung eines Schulbusses und die Ausstattung mit einem Chemie- und Physiklabor. Das bedeutet: Bildung und Zukunft. Danke.

Zweitens haben wir die Hoffnung auf ein Aussetzen der Luftangriffe in diesen Weihnachtstagen. Wir vermissen die Appelle der Regierungen und der am Kampf Beteiligten. Nehmt Rücksicht auf die Zivilbevölkerung! Schafft Rettungsgassen und Schutzzonen! Über 95% der Menschen in Syrien sind NICHT am Kampf beteiligt. Und diese sind sich alle einig in einem einzigen Ruf: Warum?

FB Feuerwehr

Unter allen Beteiligen an den Orienthelfer-Projekten, unter allen unseren Helfern, in Deutschland und vor Ort, blitzt es immer wieder auf: Müdigkeit, Frust, Hoffnungslosigkeit. Das darf nicht sein! Wir dürfen nicht locker lassen! Die geflohenen oder umzingelten Menschen, die in Zelten und Kellern hausen müssen,  haben auch keine Chance nachzulassen. Helfen Sie uns weiterzumachen. Geben Sie nicht auf. Wir tun es auch nicht. NIE!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest 2015, Ihr Christian Springer

FB Feldküche

 

+++ Sensationell: 82 % für Sfire gedeckt +++

Das Schuljahr hat in der Mittelschule Sfire für über 500 Kinder begonnen. Keines der Kinder wird beim Aussteigen aus dem Bus mehr gefährdet oder verletzt. Denn Orienthelfer e.V. hat mit Hilfe von vielen Spendern den Bau renoviert. So wurde auch auf der Rückseite des Gebäudes eine Mauer niedergerissen für eine Haltestelle. Jetzt müssen die Kinder nicht mehr auf der Hauptverkehrsstrasse den Bus verlassen. Aber nicht nur das. Modernisierung heißt auch, dass die Schüler endlich mit moderner Technik (PC) vertraut werden und hygienische Verhältnisse herrschen. Übrigens: es gibt hier keinen Unterschied der Religionen, und Mädchen und Buben werden selbstverständlich gemeinsam unterrichtet. Das ist die Zukunft! Derzeit sind nun 82% der Ausgaben gedeckt. DANKE!

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SENSATIONELL! Nach unserem Spendenaufruf für die Mittelschule Sfire sind nun 82% der Kosten von 45.000 USDollar gedeckt. Und: JEDER Cent kommt an. ORIENTHELFER e.V. zieht hier 0 (in Worten NULL Prozent) an Verwaltungskosten ab. Danke all unseren Spendern, die hier leider nicht einzeln aufgeführt werden können.