Nachfolgend finden Sie einige unserer Implementierungspartner
Alsama
www.alsamaproject.com
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Alsama Project ist eine Bildungsorganisation, registriert im Libanon, Syrien und Großbritannien, die sich gezielt für die Zukunft geflüchteter Kinder und Jugendlicher im Libanon und seit 2026 auch in Syrien einsetzt. Im Libanon stammen viele der von ihr betreuten Schülerinnen und Schüler aus syrischen Familien und haben im staatlichen Schulsystem keine Perspektive gefunden. Der von Alsama angebotene Unterricht ist speziell auf junge Menschen mit unterbrochener Schullaufbahn ausgerichtet.
Alsama arbeitet in den Geflüchtetencamps Shatila und Bourj al-Barajneh in Beirut und seit 2024 auch in Syrien. Ausgangspunkt war 2020 ein Empowerment-Programm für Mädchen. Heute lernen bei Alsama rund 880 Jugendliche. 96 % des Teams kommt aus der lokalen libanesischen oder der Geflüchteten-Gemeinschaft. Orienthelfer e.V. arbeitet seit 2026 mit der Organisation zusammen.
Auxilia
www.auxilia-international.org
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Die Nichtregierungsorganisation AUXILIA wurde Anfang der 1990er Jahre in den Nachwehen des 15 Jahre dauernden Bürgerkriegs (1975–1990) gegründet, um die verheerenden sozio-ökonomischen Folgen für die Bevölkerung zu lindern. Die Initiative einer Gruppe von Medizinstudenten der Libanesischen Universität, der einzigen staatlichen Hochschule im Libanon, ist zwischenzeitlich zu einer humanitären Stütze für alleinerziehende, mittellose Mütter und ihre Kinder geworden.
Die Verteilung von monatlichen Lebensmittel- und Hygienepaketen, Übernahme von Krankenversicherung und Schulgebühren, Unterstützung bei Reparaturen im Haushalt und Beratung in psychosozialen und erzieherischen Fragen richten sich primär an alleinerziehende Mütter. Durch die finanzielle Entlastung können sie die Zeit nutzen, sich ihrer eigenen Aus- oder Fortbildung zu widmen, um mittel- und langfristig für den Unterhalt und das Wohlergehen ihrer Familie aufkommen zu können.
Embrace
Embrace wurde 2014 im Libanon von einer Gruppe von Ärzten, Psychologen und Sozialarbeitern gegründet, um die mentale Gesundheit der Bevölkerung zu stärken. Im Libanon stirbt ca. alle zwei Tage ein Mensch durch Suizid, alle sechs Stunden versucht ein Mensch sich das Leben zu nehmen.
Das Thema Selbsttötung ist im Libanon mit einem großen Tabu behaftet und hindert Menschen mit Suizidgedanken daran, nach Hilfe zu suchen. In Partnerschaft mit den staatlichen Gesundheitsbehörden hat das Team von Embrace Maßnahmen und Programme entwickelt, um die Menschen, die am Leben zweifeln, zu erreichen. Vergleichbar mit der deutschen „Telefonseelsorge“ betreibt Embrace unter dem Motto „Reden kann Leben retten“ die telefonische „Lifeline 1564“, die kostenlos und rund um die Uhr im ganzen Libanon angerufen werden kann.
Neben der unmittelbaren emotionalen Unterstützung der Anrufer bietet das Team von Embrace deeskalierende Maßnahmen, Krisenintervention und Hilfe bei der Suche nach lokaler Unterstützung am Wohnort der Anrufer an. Zudem fährt Embrace mit eigenen Bussen durch das Land, um das Thema „Suizid und Suizidprävention“ öffentlich zu machen und auch Menschen zu erreichen, denen die telefonische „Lifeline“ unbekannt oder unzugänglich ist.
Fondation Al-Tawarek
Die libanesische Nichtregierungsorganisation „Fondation Al-Tawarek“ setzt sich seit mehr als 30 Jahren für mittellose Menschen in Tripoli ein. Im „Al Tawarek Center“ unterstützt ein Team von engagierten und meist ehrenamtlichen Mitarbeitenden monatlich mehr als 2.500 Menschen. Zum Leistungsspektrum gehören insbesondere ein kostenfreier Supermarkt und eine kostenfreie Apotheke, aber auch eine Kleiderausgabe, Verteilungen und besondere Veranstaltungen sowie Hausbesuche.
Hand in Hand for Aid and Development – HiHFAD
„Hand in Hand for Aid and Development“ (HiHFAD) wurde 2011 in Großbritannien von Briten und Syrern gegründet. Heute ist die Organisation mit über 1.000 Mitarbeitenden in Syrien, der Türkei und London aktiv. Sie bietet Nothilfe, Bildungsangebote und Wiederaufbauhilfe insbesondere für Gesundheitseinrichtungen, Wohnhäuser und Schulen. Der Fokus liegt auf der Stärkung syrischer Gemeinschaften, insbesondere vulnerabler Gruppen wie Kinder, Menschen mit Behinderungen, ältere Menschen und alleinerziehende Mütter.
Oase der Freude | Wahat Al-Farah
„Wahat Al-Farah“ ist eine gemeinnützige Organisation im Libanon, die seit über 30 Jahren Menschen mit geistigen Behinderungen und Autismus unterstützt. Ziel ist die Schaffung eines Umfelds, das es Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit besonderen Bedürfnissen ermöglicht, ihr volles Potenzial zu entfalten. Neben Bildungsförderung bietet die Organisation psychosoziale Betreuung, medizinische Hilfe und kulturelle Programme zur Förderung gesellschaftlicher Teilhabe.
Society for Social Support and Education – SSSE
socialsupporteducation.org
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Die „Society for Social Support and Education“ (SSSE) ist seit 2019 in Beirut registriert. Die Organisation entstand aus einer Initiative syrischer Frauen zur Unterstützung Geflüchteter in der Bekaa-Ebene. Mittlerweile konzentriert sich SSSE auf Bildungsarbeit für Kinder syrischer Geflüchteter und ermöglicht in Zusammenarbeit mit dem libanesischen Bildungsministerium mehreren Tausend Kindern den Schulbesuch und versorgt über 10.000 Haushalte mit lebensnotwendigen Gütern.