Neuigkeiten

Explosion in Beirut

Vielen Dank für alle Anfragen, die wir in den vergangenen Tagen erhalten haben.
Wir arbeiten gerade auf Hochtouren, damit wir den Menschen in Beirut helfen können. Dies ist nur möglich mit Ihrer Hilfe. Wenn Sie spenden möchten, dann können Sei dies auf unserem Spendenkonto tun:

Stadtsparkasse München
Empfänger: Orienthelfer e.V.
IBAN: DE92 7015 0000 0000 5741 11
BIC: SSKMDEMM

Eid Mubarak!

Wir wünschen allen muslimischen Freunden ein gesegnetes und friedvolles Opferfest. Eid al Adha, das Opferfest, zählt zu den wichtigsten Feiertagen im islamischen Kalender. Es ist der Höhepunkt der Hadsch (der Pilgerfahrt), Kinder werden beschenkt, Verwandte werden besucht, Widder werden geschlachtet und an Arme verteilt. Normalerweise reisen hunderttausende Gläubige nach Mekka, um an den Propheten und Stammvater Ibrahim (“unseren” Abraham) zu gedenken. Ibrahim sollte seinen Sohn opfern, und Ibrahim wollte dem Wort Allahs ehrfürchtig folgen. Doch im letzten Augenblick wurde er aufgehalten, da Allah nun seine Gottesfürchtigkeit erkannt hatte. In der Theologiegeschichte gilt diese Erzählung, die auch in der Bibel erzählt wird, als der Moment, in dem der Mensch das grausame Menschenopfer durch das Tieropfer ersetzte.
Die Pilgerfahrt nach Mekka ist dieses Jahr aufgrund von Kriegen und Corona nicht für alle Gläubigen möglich. Wir denken an unsere muslimischen Freunde, die aufgrund der aktuell schwierigen Situation nicht wie gewohnt feiern können und wünschen uns in naher Zukunft Frieden und Gesundheit für die bedrohten Regionen und Menschen.

Orienthelfer im Ministerium

Begrüssung auf Massai-Art im Ministerium. Und Buchtausch mit dem Minister. Viel Spass, Minister Dr. Gerd Müller, MdB, mit meinem „Bitte sagen Sie die Klimakatastrophe morgen ab.“ – Ein Gesetz für gerechtere Lieferketten auf den Weg zu bringen: Hochachtung!!! Und grössten Dank für das offene Ohr und die Unterstützung von Orienthelfer eV im Libanon!

Hygienepakete

Mundschutz und Desinfektion – gerade im Flüchtlingscamp notwendig und überlebenswichtig. BINA, das Orienthelferprojekt im Libanon mit der Bayerischen Staatsregierung und dem bfz, stellt die Lehrer zur Verfügung, um Aufklärung und Fakten an die Menschen weiterzugeben, zusätzlich zu den medizinischen Schutzmaterialien. Eine kleine, aber so wichtige Hilfe im großen Flüchtlingselend.

Orienthelfer im Landtag

Orienthelfer e.V. bei der Landtagspräsidentin Ilse Aigner: Danke für das offene Ohr für unsere Belange. Das ist großartig! Und ebenso, liebe Ilse Aigner, großen Respekt und Dank für die klare Linie gegen Rechtsextremismus und die AfD im bayerischen Landtag.

Wirtschaftskrise im Libanon

Ab heute in Deutschland: Pro Liter Benzin 5,50. Billigjeans 200 €. Billigster Cappuccino 8 €. Entlassungen ständig und massenhaft. Gang zum Arzt, lieber nicht, es ist zu teuer. Kann man sich das vorstellen? Nein. Im Libanon Realität. – Die libanesische Währung hat in 6 Monaten 75% an Wert verloren. Dazu Corona-Lockdown (der nicht die Ursache war). Ganz hinten am Ende der Schlange der Bedürftigen sind die Menschen aus Syrien. Weit über 1 Mio. im Libanon. DIE NOT IST KAUM MEHR ZU BEWÄLTIGEN. HELFEN SIE MIT! BITTE!
Es WAR eine humanitäre Katastrophe – jetzt ist es Unaussprechliches.

UN-Weltflüchtlingstag

Wir haben immer eine Wahl: Demos, Masken, was esse ich, wen wähle ich, was mache ich morgen. Für Menschen auf der Flucht sind diese Fragen nicht mehr existent. Durch den Weltflüchtlingstag wird es morgen keinem einzigen dieser Menschen besser gehen. Lassen Sie uns heute wenigstens in Demut an sie denken. Wir dürfen sie nicht vergessen. NIE!

80 Millionen Menschen

80 Millionen Menschen sind Flüchtlinge. Eine Zahl, die greifbarer wird, wenn man sich vorstellt, dass JEDER MENSCH in Deutschland gezwungen wäre, seine Heimat zu verlassen. Es ist eine neue Rekordzahl. Das UNHCR weist darauf hin, dass sich die Anzahl der zur Flucht gezwungenen Menschen in den letzten 10 Jahren verdoppelt hat. Deutschland ist ein Land, aus dem in den letzten 150 Jahren Millionen von Menschen gezwungen waren wegzugehen. Auch aus Gründen, womit man heute Menschen als „Wirtschaftsflüchtlinge“ denunziert. Und Deutschland trug auch die Verantwortung dafür, dass aus vielen anderen Ländern Menschen ihre Heimat verlassen mussten. Dies und die Mitmenschlichkeit als Menschenpflicht setzt Orienthelfer e.V. in gute Taten um. Viele Spenderinnen und Spender stehen dabei an unserer Seite. Danke!
https://www.unhcr.org/…/1-cent-humanity-displaced-unhcr-glo…

Welttag gegen Kinderarbeit

Heute ist Welttag gegen Kinderarbeit. Unsere Mitarbeiterin Sina Schweikle war vor wenigen Wochen in Akkar, im Norden des Libanon, unterwegs. Auf den Feldern in Akkar arbeiten kleine Buben und Mädchen. Sie sind oft die einzigen Verdiener in der Familie. Im ganzen Land arbeiten syrische sowie libanesische Kinder auf Feldern, Straßen und Werkstätten. Bildung statt Arbeit, das wollen wir mit unseren Projekten vor Ort ermöglichen. Dank Ihrer Hilfe ist es uns möglich Kindern eine Perspektive zu bieten und Familien zu unterstützen, damit sie ihre Kinder nicht zur Arbeit schicken müssen.

Zum Video geht´s hier entlang.

Yallabye, Christoph Sydow.

„Frag den Christoph Sydow!“ Für alle, die im unbeständigen Nahen Osten arbeiten, gehören vertrauenswürdige Informationen zum Alltag. Zuviel Gerüchte, Nichtwissen und Propaganda prasseln auf uns alle ein. Einer stand immer ganz oben auf der Liste der Glaubwürdigen und Akribischen: Christoph Sydow. Er wird fehlen. Viel Kraft für die Angehörigen und Freunde aus ganzem Herzen, Ihre Orienthelfer. Yallabye, Christoph!