+++ 17% sind bisher geschafft +++

Spendenaufruf für die Mittelschule in Sfire (siehe nächster Beitrag). Circa 45.000 USDollar werden benötigt, bisher sind dafür 17% eingegangen. Herzlichen Dank! Mit Ihrer Hilfe schafft Orienthelfer e.V. die 100%. Dann haben die Kinder wieder eine sichere und begehbare Schule.

+++ Spendenaufruf für Schulrenovierung +++

Die Mittelschule in Sfire im Libanon unterrichtet am Vormittag 208 libanesische Schüler und am Nachmittag 277 syrische. Das Dorf Sfire liegt in den Bergen des Libanon, knapp eine Stunde vom Meer entfernt. Im Sommer 2015 hat der Schuldirektor Mustafa Hassoun Orienthelfer e.V. um Hilfe gebeten. Die Schule sei baulich in einem desolaten Zustand und es gäbe keinerlei Computer und technische Mittel für den Unterricht. Orienthelfer e.V. hat Hilfe zugesagt. In zwei Wochen beginnt das neue Schuljahr – in der renovierten Schule von Sfire.

Die Kosten: ca. 45.000 US$.

Noch wird schwer gearbeitet. Hier die Vorher-Nachherbilder. Bitte helfen Sie mit!

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+++ Der Scheck ist da +++

Dieter Reiter, der Oberbürgermeister der Stadt München, der Orienthelfer e.V. seit der Gründung unterstützt, und der Sparkassen-Chef Ralf Fleischer überreichten einen Scheck über 122.000 € an Orienthelfer e.V. Dieses Geld werden wir für die Schulbildung von syrischen Flüchtlingskindern ausgeben. Denn Bildung ist die Chance auf eine bessere Zukunft. Und was zu oft vergessen wird: eine Schule für Flüchtlingskinder ist mehr als ABC und 1×1 lernen, die Schule ist eine neue Heimat, Sicherheit, Schutz und Familie.

FB Spende Stadtsparkasse u Stadt

 

 

+++ MÜLLFAHRZEUGE DRINGEND GESUCHT +++

Auch Müllabfuhr ist humanitäre Hilfe. Der Hilferuf eines libanesischen Bürgermeisters: “Our garbage collection increased from 4 tons per day to 9 tons.” Täglich fallen 9 Tonnen Müll in der libanesischen Ortschaft Karoun an, mehr als doppelt soviel wie vor dem Syrienkrieg. Von Karoun blickt man auf die syrische Grenze. In dem kleinen Ort leben unter 4.500 Libanesen bereits 5.200 syrische Flüchtlinge, in Zelten, Hinterhöfen, Kellern, Hühnerställen. Die Zahl der Flüchtlinge wächst ständig. Damit auch der Müll. Karoun ist ein Beispiel unter vielen.

Müllentsorgung und Krieg. Das sind für die meisten Menschen zwei sehr unterschiedliche Kapitel. Das Gegenteil ist aber richtig. In einem Krieg türmt sich der Müll meterhoch. Müll macht krank. So auch in Syrien und in vielen Flüchtlingscamps der Nachbarländer. In den Wohlstandsländern mit ständig funktionierender Müllentsorgung ist das Problem aus dem Blickwinkel verschwunden. Christian Springer: „Drei Flugstunden von hier entfernt türmt sich der Müll. Dann kommt der Sommer mit 45 Grad. Für die Orte mit syrischen Flüchtlingen geht es um lebenswichtige Hilfe.“ Orienthelfer e.V. hat 2013 bereits 5 Müllfahrzeuge an die zivile Stadtverwaltung von Aleppo übergeben. Seit dieser Zeit kommen die Anfragen von überall her: „Wir brauchen Müllfahrzeuge.“ Aber Müllfahrzeuge stehen nicht auf dem Plan der humanitären Hilfeleistungen. Der Müllmann als humanitärer Helfer? Doch gerade die Hygiene und die Entsorgung von Abfällen stehen an oberster Stelle in der gesamten  Krisenregion.

Helfen Sie mit! Wo sind die gebrauchten Müllfahrzeuge? Womöglich außer Dienst, aber im Syrienkrieg nützliche und notwendige humanitäre Helfer. ORIENTHELFER e.V. bringt sie dorthin, wo sie Menschen helfen. (BamS berichtete über unseren Konvoi nach Aleppo)

Bericht der BILD

 

 

 

 

 

 

+++ Feldküchen gegen Hunger +++

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hat an ORIENTHELFER e.V. vier Feldküchen (Gulaschkanonen) gespendet. Am 13.2.2015 wurden Christian Springer in Bielefeld die mobilen Küchen für syrische Flüchtlinge überreicht. Die Spenden stammen von den Johannitern aus Bielefeld, Brandenburg, Bremen und Niedersachsen. Damit können nun in Arsal, Akkar und Wadi Khaled im Norden des Libanon tausende von mittellosen Flüchtlingen mit kostenlosem Essen versorgt werden. Die Brandgefahr in den Camps verringert sich, da die Flüchtlinge nicht mehr im Zelt kochen müssen, gleichzeitig wird das Ungeziefer in den Unterkünften reduziert, da man keine Lebensmittel mehr lagern muß. Für den Unterhalt sorgt vor Ort Orienthelfer e.V. und seine Partner IHR Beirut und Mukhtar Ali Badawi aus Rame.

Der Dank von ORIENTHELFER e.V. geht an die Johanniter-Vorstände Herrn Wolf-Ingo Kunze, Frau Kirsten Hols, Herrn Gerald Donath, Herrn Albrecht Wrede und Frau Verena Götze aus der Presseabteilung. Für die Unterstützung aus der Politik bedanken wir uns bei dem Bundestagsabgeordneten Herrn Tobias Zech, Frau Lena Strothmann, MdB, Frau Christina Kampmann, MdB, Frau Regina Kopp-Herr, MdL, und Frau Anja Ritschel von der Stadt Bielefeld.

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Frohe Weihnachten!

Liebe Spender, Unterstützer, Freunde und Helfer!

das Team von Orienthelfer e.V. wünscht Ihnen allen ein gutes, frohes Weihnachtsfest. Wir wissen von vielen Leuten, dass sie dieses Jahr auf Geschenke verzichtet haben, um stattdessen für Orienthelfer e.V. zu spenden. Das ist ein große humanitäre Geste. Vielen Dank!                                                                                                                         Orienthelfer e.V. ist im Jahr 2014 gewachsen. Wir tun, was wir können, unsere Verwaltungskosten sind extrem gering, und alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das freut mich und macht uns ein wenig stolz. Die große Hilfe der UN für die Flüchtlinge ist leider sehr zurückgegangen, umso wichtiger sind die kontinuierlichen Hilfen. Von ganz vielen Partnern darf ich hier beispielhaft Sternstunden e.V. nennen, die uns weiterhin als größter Unterstützer zur Seite stehen und die Hilfe auf ein weiteres Projekt erweitert haben: Milch und Windeln für tausende von Babys im Libanon. Das ist von allergrößter Wichtigkeit, denn die Säuglingshilfe der UN wurde eingestellt. Auch allen anderen Spendern, die dann in unserem Jahresbericht explizit erwähnt werden: allergrößter Dank. Bitte bleiben Sie an unserer Seite. Die Not ist noch lange nicht zu Ende. Und wen ich persönlich nicht unerwähnt lassen will: die Kinder. Tausende von Kindern haben 2014 für syrische Kinder gesammelt: Geld, Schulsachen und Kuscheltiere. Ihr seid toll! Danke allen da draußen!                                       Ihr und Euer Christian Springer
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Stadt München und OB rufen zu Spenden auf

Sensationell: fünf Rathaus-Fraktionen und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter rufen gemeinsam die Münchner Bevölkerung zur Unterstützung von ORIENTHELFER e.V. auf. Der Gründer Vereins, der Münchner Kabarettist Christian Springer meint dazu: „Wir sind sehr glücklich. Und der neue OB ist ja seit seinem Eingreifen in der Bayernkaserne als humanitärer Macher bekannt. Dankeschön!” Dieter Reiter hatte schon 2013 die Spende von vier Müllwägen der Stadt München nach Aleppo unterstützt. ORIENTHELFER e.V. hat die Überbringung in die richtigen Hände damals garantiert und geschafft. Christian Springer: „Danke an die Münchner Stadträte! Humanität siegt über Bürokratie, das ist eine super Botschaft“. Von der Stadtsparkasse München wurde extra dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

Empfänger: Orienthelfer e.V., IBAN DE92701500000000574111, BIC SSKMDEMM.

Der Münchner OB Dieter Reiter ruft auf: „Lassen Sie uns gemeinsam an der Seite der Flüchtlinge stehen. Herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihr Engagement!“  Das Spendengeld wird verwendet für Schulen, die ORIENTHELFER e.V.  im Libanon eröffnet hat und eröffnen wird. 400 syrische Kinder aus den Flüchtlingscamps können in der ersten Schule den Unterricht besuchen. Weitere 600 stehen auf der Warteliste. Christian Springer: „Das ist ein Tröpfelchen auf den heißen Stein. Aber Bildung ist die einzig denkbare Zukunft.“ Eingeschult wurde unter anderem ein 10jähriges Mädchen aus Syrien, das bisher keine Möglichkeit hatte, in die Schule zu gehen. Danke München!

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+++ FEUERKATASTROPHE IN ARSAL +++

Seit dem Wochenende wird in Arsal im Libanon gekämpft. 80% der Flüchtlingscamps sind abgebrannt. Die syrischen Flüchtlinge fliehen aus den Camps in Moscheen und in die Straßen von Arsal, denn das Militär lässt keine Syrer aus der Stadt. Die UN haben ihr Büro geschlossen, nur IHR, der Partnerverein von Orienthelfer e.V. im Libanon, ist noch vor Ort und hilft. Orienthelfer e.V. hat 10.000 Euro Soforthilfe für Medizin überwiesen. DAS IST NICHT GENUG! Es gibt unzählige Brandopfer, die nicht transportiert werden können. BITTE HELFEN SIE MIT.

Ein Bild vom vergangenen Donnerstag im Orienthelfer- und IHR-Camp von Arsal. Syrische Kinder stehen an zur Kuscheltierverteilung.

Arsal

Hunger im Libanon

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In einem Plastikbeutel stecken 7 Fladen Brot. Der Beutel kostet 60 Cent. Doch viele Tausende der syrischen Flüchtlingen haben nicht einmal das. Krebskranke werden nicht behandelt. Ein 19jähriger verlor auf der Flucht seine ganze Familie – und ein Bein. Für die notwendige Nachfolge-OP fehlt das Geld. Schule gibt es für die überwältigende Mehrheit nicht. Ein Zelt der UNICEF steht seit Monaten leer. In den Körpern der Kinder stecken Schrapnelle und Glassplitter. Hygiene ist nur noch eine Sehnsucht. Die Syrienkrise ist seit drei Jahren die größte Katastrophe der Menschheit. ORIENTHELFER e.V. erreicht mit seiner Hilfe Gebiete, in die niemand kommt. Bitte unterstützen Sie uns, damit wir weiter helfen können.

 

 

 

Nordlibanon Hilfsreise April 2014

„Die Russen probieren in Syrien alles an Waffen aus, was sie haben.“, sagt der Chirurg. Wir stehen in einem kleinen Ärztezentrum im Norden des Libanon. Ein schmächtiger Junge lächelt uns aus seinem Krankenbett an. Er ist das Opfer eines Bombenangriffs in Homs. „Barrell bombs“ heißen die schrecklichen Tötungsgeräte, die aus Helikoptern abgeworfen werden. Sie explodieren mit gewaltiger Wucht, zerstören Häuser, schleudern Nägel, Metalle, brennbare Flüssigkeiten in die Straßen und hinterlassen Tod und grausame Verletzungen. Der elfjährige Junge ist von den Füßen bis zu den Genitalien verbrannt. Das zerstörte Gewebe wurde durch die Hitze derart zusammengezogen, dass er monatelang seine Beine nicht ausstrecken konnte. Als der Arzt ihm vorsichtig die Bettdecke wegziehen will, schüttelt er mit weit geöffneten Augen den Kopf und seine dürren Finger krampfen sich in das Metallgestänge. Jede Berührung, jede einzelne Bewegung bedeutet stechenden Schmerz. Sein Vater streichelt ihm unablässig den Kopf.Ich habe Spendengeld dabei für die ärztliche Hilfe, für Medikamente, für Babymilch, auch für Bildungsprojekte, Wohnungen, Heizungen und vieles mehr. Aber es viel zu wenig. Syrische Flüchtlinge verbeugen sich aus Dankbarkeit bis zum Boden vor mir. Es ist zum Schämen. Und es ist zum Heulen.

„Die UNO hat ganze syrische Familien von ihren Listen gestrichen.“ So erzählt es einer der Helfer im Nordlibanon. In einem Dorf sind nun 60.000 syrische Flüchtlinge. Sie leben dort nicht, sie hausen. Regelmäßig gibt es Selbstmorde unter den Flüchtlingen. Ich schleppe einen Kinder-Rollstuhl aus München bis in die libanesischen Berge, vorbei an Zöllnern, Checkpoints, und vielen gierigen Händen. Aber er erreicht sein Ziel: ein gelähmtes Mädchen aus Aleppo. Sie ist 4 Jahre alt, ihr Vater ist vermisst. Sie und ihre kleine Schwester, ihre Mutter und ihre Großmutter sind auf Essensgeschenke der Nachbarschaft angewiesen (siehe das Video unter www.facebook.de/orienthelfer). Es sind allesamt tapfere Menschen. Unterstützen Sie ORIENTHELFER e.V. Wir sind vor Ort. Ihre Hilfe kommt an! Ihr Christian Springer

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