Umzingelten Gebieten geholfen

Hunger als Waffe, so titelte schon 2013 die FAZ. Inzwischen sind in Syrien durch die unmenschliche Kriegführung des Aushungerns ungezählte Menschenleben ausgelöscht worden. Ernstzunehmende und vor allem folgenreiche Eingriffe der Internationalen Gemeinschaft gibt es nicht. Erst im Januar 2016 erreichten die Bilder von bis auf das Skelett ausgehungerten Kindern aus Madaya bei Damaskus die Weltöffentlichkeit. ORIENTHELFER e.V. hat in einem anderen umzingelten Gebiet, von denen es Dutzende in ganz Syrien gibt, ein Winterhilfsprojekt gestartet: die Lieferung von Holz zum Heizen. Es handelt sich um 60 Tonnen, ausgehändigt an 3.000 Familien. Bei den meisten Zivilisten, die das lebensrettende Brennmaterial erhielten, handelt es sich um Binnenflüchtlinge aus umkämpften Gebieten.IMG_6855

 

Wenigstens ein Aussetzen der Luftangriffe

FB Kinder

Weihnachten 2015: Orienthelfer e.V. hat zwei Anliegen am Ende dieses Jahres. Die Hoffnung und den Dank. Danke an tausende von Spendern. Sie haben uns Geld gespendet, Feuerwehrautos und -ausrüstung, Kuscheltiere, medizinisches Material und vieles mehr. Danke für Ihr Vertrauen und Ihre Solidarität nun auch im fünften Kriegsjahr. Die Mittelschule in Sfire beispielsweise konnte zu 100% aus Spenden renoviert werden und das Geld reichte noch für die Anschaffung eines Schulbusses und die Ausstattung mit einem Chemie- und Physiklabor. Das bedeutet: Bildung und Zukunft. Danke.

Zweitens haben wir die Hoffnung auf ein Aussetzen der Luftangriffe in diesen Weihnachtstagen. Wir vermissen die Appelle der Regierungen und der am Kampf Beteiligten. Nehmt Rücksicht auf die Zivilbevölkerung! Schafft Rettungsgassen und Schutzzonen! Über 95% der Menschen in Syrien sind NICHT am Kampf beteiligt. Und diese sind sich alle einig in einem einzigen Ruf: Warum?

FB Feuerwehr

Unter allen Beteiligen an den Orienthelfer-Projekten, unter allen unseren Helfern, in Deutschland und vor Ort, blitzt es immer wieder auf: Müdigkeit, Frust, Hoffnungslosigkeit. Das darf nicht sein! Wir dürfen nicht locker lassen! Die geflohenen oder umzingelten Menschen, die in Zelten und Kellern hausen müssen,  haben auch keine Chance nachzulassen. Helfen Sie uns weiterzumachen. Geben Sie nicht auf. Wir tun es auch nicht. NIE!

Wir wünschen Ihnen ein schönes Weihnachtsfest 2015, Ihr Christian Springer

FB Feldküche

 

+++ Sensationell: 82 % für Sfire gedeckt +++

Das Schuljahr hat in der Mittelschule Sfire für über 500 Kinder begonnen. Keines der Kinder wird beim Aussteigen aus dem Bus mehr gefährdet oder verletzt. Denn Orienthelfer e.V. hat mit Hilfe von vielen Spendern den Bau renoviert. So wurde auch auf der Rückseite des Gebäudes eine Mauer niedergerissen für eine Haltestelle. Jetzt müssen die Kinder nicht mehr auf der Hauptverkehrsstrasse den Bus verlassen. Aber nicht nur das. Modernisierung heißt auch, dass die Schüler endlich mit moderner Technik (PC) vertraut werden und hygienische Verhältnisse herrschen. Übrigens: es gibt hier keinen Unterschied der Religionen, und Mädchen und Buben werden selbstverständlich gemeinsam unterrichtet. Das ist die Zukunft! Derzeit sind nun 82% der Ausgaben gedeckt. DANKE!

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SENSATIONELL! Nach unserem Spendenaufruf für die Mittelschule Sfire sind nun 82% der Kosten von 45.000 USDollar gedeckt. Und: JEDER Cent kommt an. ORIENTHELFER e.V. zieht hier 0 (in Worten NULL Prozent) an Verwaltungskosten ab. Danke all unseren Spendern, die hier leider nicht einzeln aufgeführt werden können.

+++ 17% sind bisher geschafft +++

Spendenaufruf für die Mittelschule in Sfire (siehe nächster Beitrag). Circa 45.000 USDollar werden benötigt, bisher sind dafür 17% eingegangen. Herzlichen Dank! Mit Ihrer Hilfe schafft Orienthelfer e.V. die 100%. Dann haben die Kinder wieder eine sichere und begehbare Schule.

+++ Spendenaufruf für Schulrenovierung +++

Die Mittelschule in Sfire im Libanon unterrichtet am Vormittag 208 libanesische Schüler und am Nachmittag 277 syrische. Das Dorf Sfire liegt in den Bergen des Libanon, knapp eine Stunde vom Meer entfernt. Im Sommer 2015 hat der Schuldirektor Mustafa Hassoun Orienthelfer e.V. um Hilfe gebeten. Die Schule sei baulich in einem desolaten Zustand und es gäbe keinerlei Computer und technische Mittel für den Unterricht. Orienthelfer e.V. hat Hilfe zugesagt. In zwei Wochen beginnt das neue Schuljahr – in der renovierten Schule von Sfire.

Die Kosten: ca. 45.000 US$.

Noch wird schwer gearbeitet. Hier die Vorher-Nachherbilder. Bitte helfen Sie mit!

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+++ Der Scheck ist da +++

Dieter Reiter, der Oberbürgermeister der Stadt München, der Orienthelfer e.V. seit der Gründung unterstützt, und der Sparkassen-Chef Ralf Fleischer überreichten einen Scheck über 122.000 € an Orienthelfer e.V. Dieses Geld werden wir für die Schulbildung von syrischen Flüchtlingskindern ausgeben. Denn Bildung ist die Chance auf eine bessere Zukunft. Und was zu oft vergessen wird: eine Schule für Flüchtlingskinder ist mehr als ABC und 1×1 lernen, die Schule ist eine neue Heimat, Sicherheit, Schutz und Familie.

FB Spende Stadtsparkasse u Stadt

 

 

+++ MÜLLFAHRZEUGE DRINGEND GESUCHT +++

Auch Müllabfuhr ist humanitäre Hilfe. Der Hilferuf eines libanesischen Bürgermeisters: “Our garbage collection increased from 4 tons per day to 9 tons.” Täglich fallen 9 Tonnen Müll in der libanesischen Ortschaft Karoun an, mehr als doppelt soviel wie vor dem Syrienkrieg. Von Karoun blickt man auf die syrische Grenze. In dem kleinen Ort leben unter 4.500 Libanesen bereits 5.200 syrische Flüchtlinge, in Zelten, Hinterhöfen, Kellern, Hühnerställen. Die Zahl der Flüchtlinge wächst ständig. Damit auch der Müll. Karoun ist ein Beispiel unter vielen.

Müllentsorgung und Krieg. Das sind für die meisten Menschen zwei sehr unterschiedliche Kapitel. Das Gegenteil ist aber richtig. In einem Krieg türmt sich der Müll meterhoch. Müll macht krank. So auch in Syrien und in vielen Flüchtlingscamps der Nachbarländer. In den Wohlstandsländern mit ständig funktionierender Müllentsorgung ist das Problem aus dem Blickwinkel verschwunden. Christian Springer: „Drei Flugstunden von hier entfernt türmt sich der Müll. Dann kommt der Sommer mit 45 Grad. Für die Orte mit syrischen Flüchtlingen geht es um lebenswichtige Hilfe.“ Orienthelfer e.V. hat 2013 bereits 5 Müllfahrzeuge an die zivile Stadtverwaltung von Aleppo übergeben. Seit dieser Zeit kommen die Anfragen von überall her: „Wir brauchen Müllfahrzeuge.“ Aber Müllfahrzeuge stehen nicht auf dem Plan der humanitären Hilfeleistungen. Der Müllmann als humanitärer Helfer? Doch gerade die Hygiene und die Entsorgung von Abfällen stehen an oberster Stelle in der gesamten  Krisenregion.

Helfen Sie mit! Wo sind die gebrauchten Müllfahrzeuge? Womöglich außer Dienst, aber im Syrienkrieg nützliche und notwendige humanitäre Helfer. ORIENTHELFER e.V. bringt sie dorthin, wo sie Menschen helfen. (BamS berichtete über unseren Konvoi nach Aleppo)

Bericht der BILD

 

 

 

 

 

 

+++ Feldküchen gegen Hunger +++

Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hat an ORIENTHELFER e.V. vier Feldküchen (Gulaschkanonen) gespendet. Am 13.2.2015 wurden Christian Springer in Bielefeld die mobilen Küchen für syrische Flüchtlinge überreicht. Die Spenden stammen von den Johannitern aus Bielefeld, Brandenburg, Bremen und Niedersachsen. Damit können nun in Arsal, Akkar und Wadi Khaled im Norden des Libanon tausende von mittellosen Flüchtlingen mit kostenlosem Essen versorgt werden. Die Brandgefahr in den Camps verringert sich, da die Flüchtlinge nicht mehr im Zelt kochen müssen, gleichzeitig wird das Ungeziefer in den Unterkünften reduziert, da man keine Lebensmittel mehr lagern muß. Für den Unterhalt sorgt vor Ort Orienthelfer e.V. und seine Partner IHR Beirut und Mukhtar Ali Badawi aus Rame.

Der Dank von ORIENTHELFER e.V. geht an die Johanniter-Vorstände Herrn Wolf-Ingo Kunze, Frau Kirsten Hols, Herrn Gerald Donath, Herrn Albrecht Wrede und Frau Verena Götze aus der Presseabteilung. Für die Unterstützung aus der Politik bedanken wir uns bei dem Bundestagsabgeordneten Herrn Tobias Zech, Frau Lena Strothmann, MdB, Frau Christina Kampmann, MdB, Frau Regina Kopp-Herr, MdL, und Frau Anja Ritschel von der Stadt Bielefeld.

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Frohe Weihnachten!

Liebe Spender, Unterstützer, Freunde und Helfer!

das Team von Orienthelfer e.V. wünscht Ihnen allen ein gutes, frohes Weihnachtsfest. Wir wissen von vielen Leuten, dass sie dieses Jahr auf Geschenke verzichtet haben, um stattdessen für Orienthelfer e.V. zu spenden. Das ist ein große humanitäre Geste. Vielen Dank!                                                                                                                         Orienthelfer e.V. ist im Jahr 2014 gewachsen. Wir tun, was wir können, unsere Verwaltungskosten sind extrem gering, und alle Mitglieder arbeiten ehrenamtlich. Das freut mich und macht uns ein wenig stolz. Die große Hilfe der UN für die Flüchtlinge ist leider sehr zurückgegangen, umso wichtiger sind die kontinuierlichen Hilfen. Von ganz vielen Partnern darf ich hier beispielhaft Sternstunden e.V. nennen, die uns weiterhin als größter Unterstützer zur Seite stehen und die Hilfe auf ein weiteres Projekt erweitert haben: Milch und Windeln für tausende von Babys im Libanon. Das ist von allergrößter Wichtigkeit, denn die Säuglingshilfe der UN wurde eingestellt. Auch allen anderen Spendern, die dann in unserem Jahresbericht explizit erwähnt werden: allergrößter Dank. Bitte bleiben Sie an unserer Seite. Die Not ist noch lange nicht zu Ende. Und wen ich persönlich nicht unerwähnt lassen will: die Kinder. Tausende von Kindern haben 2014 für syrische Kinder gesammelt: Geld, Schulsachen und Kuscheltiere. Ihr seid toll! Danke allen da draußen!                                       Ihr und Euer Christian Springer
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Stadt München und OB rufen zu Spenden auf

Sensationell: fünf Rathaus-Fraktionen und der Münchner Oberbürgermeister Dieter Reiter rufen gemeinsam die Münchner Bevölkerung zur Unterstützung von ORIENTHELFER e.V. auf. Der Gründer Vereins, der Münchner Kabarettist Christian Springer meint dazu: „Wir sind sehr glücklich. Und der neue OB ist ja seit seinem Eingreifen in der Bayernkaserne als humanitärer Macher bekannt. Dankeschön!” Dieter Reiter hatte schon 2013 die Spende von vier Müllwägen der Stadt München nach Aleppo unterstützt. ORIENTHELFER e.V. hat die Überbringung in die richtigen Hände damals garantiert und geschafft. Christian Springer: „Danke an die Münchner Stadträte! Humanität siegt über Bürokratie, das ist eine super Botschaft“. Von der Stadtsparkasse München wurde extra dafür ein Spendenkonto eingerichtet:

Empfänger: Orienthelfer e.V., IBAN DE92701500000000574111, BIC SSKMDEMM.

Der Münchner OB Dieter Reiter ruft auf: „Lassen Sie uns gemeinsam an der Seite der Flüchtlinge stehen. Herzlichen Dank für Ihr Mitgefühl und Ihr Engagement!“  Das Spendengeld wird verwendet für Schulen, die ORIENTHELFER e.V.  im Libanon eröffnet hat und eröffnen wird. 400 syrische Kinder aus den Flüchtlingscamps können in der ersten Schule den Unterricht besuchen. Weitere 600 stehen auf der Warteliste. Christian Springer: „Das ist ein Tröpfelchen auf den heißen Stein. Aber Bildung ist die einzig denkbare Zukunft.“ Eingeschult wurde unter anderem ein 10jähriges Mädchen aus Syrien, das bisher keine Möglichkeit hatte, in die Schule zu gehen. Danke München!

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